Souveränität kann man erlernen (Folge 4 - Souverän verhandeln)
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Newsletter Nr. 1/2010                                        30.03.2010
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Souveränität kann man erlernen (Folge 4 - Souverän verhandeln)
Häufig ist uns gar nicht bewusst, dass wir alle fast täglich Verhandlungen führen – mit dem Partner um das
Fernsehprogramm oder irgendwelche Anschaffungen, mit den Kindern um Ausgehzeiten und Taschengeld, dem
Händler von nebenan um den Preis der neuen Waschmaschine oder des neuen Autos, mit dem Vorgesetzten
oder Geschäftspartner um die Investition in eine neue Anschaffung usw. Dadurch sammeln wir tagtäglich
ausgiebige Erfahrungen im Verhandeln und entwickeln Verhandlungsstrategien, die wir im Ernstfall anwenden.
Von dem, der beruflich häufig verhandeln muss wird dabei besonders viel Verhandlungskompetenz erwartet.
Oft wird das Ziel von Verhandlungen so definiert, unbedingt als Gewinner daraus hervorzugehen. Doch diese
Haltung bringt meist mehr Probleme mit sich als Ergebnisse, denn bei den meisten Verhandlungen geht es nicht
um Sieg oder Niederlage und somit auch nicht um unverrückbare Positionen. Im Gegenteil, letztlich widerspricht
das dem Grundgedanken der Verhandlung, die gerade immer dann notwendig wird, wenn eine Entscheidung
ansteht und unterschiedliche Interessen der Beteiligten. aufeinander treffen, die irgendwie “unter einen Hut”
gebracht werden sollen. Das Ziel guter Verhandlungen ist also, die Interessen beider Seiten zu berücksichtigen
und für die auseinandergehenden Interessen einen Ausgleich zu finden.
Gelungene Verhandlungen folgen somit genauso wie gute Rhetorik und Kommunikation (Newsletter 2/2009)
klaren Regeln: die wichtigste ist, dass im Optimalfall beide Parteien als Gewinner aus der Verhandlung hervor-
gehen. Das Ziel heißt also, sich trotz auseinandergehender Interessen mit dem Verhandlungspartner überhaupt
einigen und verständigen zu wollen. Und zwar so, dass zum einen die anstehende Entscheidung getroffen wer-
den kann und zum anderen, dass beide Seiten gleichermaßen einen Vorteil davon haben. “Verhandlungen”, die
nur Spielraum für ein Ja oder ein Nein lassen, können zu keinem konstruktiven Ergebnis führen. Hier wird nicht
verhandelt, sondern überredet oder überrumpelt, lediglich zugestimmt oder abgelehnt.
Dennoch ist natürlich Klarheit über den eigenen Standpunkt und die eigene Interessen unerlässlich. Aber es ge-
hört eben gleichermaßen dazu, den Standpunkt und die Argumentation des Gesprächspartners zu akzeptieren
und nachzuvollziehen. Der Erfolg von Verhandlungen ist also damit verknüpft, dass die Beteiligten mit einer po-
sitiven Einstellung in die Verhandlung gehen und mit der Absicht, in der Sache wirklich eine Einigung erreichen
zu wollen.
Wer mit einer solchen Einstellung in eine Verhandlung geht, wird von seinen Gesprächspartnern als souveräne
Persönlichkeit wahrgenommen, mit der selbst in schwierigen Situationen Lösungen gefunden werden können.
Mit jeder Verhandlung arbeiten Sie damit auch an Ihrem Ansehen und an der Wertschätzung, die Ihnen von
anderen entgegen gebracht wird.
Genau das ist das wichtigste Argument gegen den Einsatz unfairer und manipulativer Verhandlungsstrategien.
Einem versierten Rhetoriker dürfte es zwar leicht fallen, sein Gegenüber wortgewandt “über den Tisch zu zieh-
en” und eine einseitige Entscheidung herbeizuführen, aber er wird einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn was
geschieht? Ein übervorteilter Verhandlungspartner wird sich im Nachhinein nicht nur über sich selbst, sondern
vor allem auch über seinen Gesprächspartner ärgern. Damit finden künftige Verhandlungen mit diesem Ge-
genüber nur noch unter negativem Vorzeichen oder gar überhaupt nicht mehr statt. Wir alle kennen das: wer
mit einem Verhandlungspartner einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat, dem schenken wir kein Vertrauen
mehr und häufig meiden wir ihn sogar völlig. Einmalerfolge durch verbale Überredungskunst sind somit mehr
als fraglich. Oder haben Sie dem wortgewandten Verkäufer, der ihnen einmal etwas “aufgeschwatzt” hat, ein
zweites Mal etwas abgekauft? ;-) Denken Sie bei Ihren Verhandlungsgesprächen daher immer an die ursprüng-
liche Bedeutung und die Absicht einer Verhandlung.
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Tipp: Weiterbildung zum Nulltarif - 
die Chance für Unternehmen und Beschäftigte im Rahmen des Konjunkturpaketes II
“Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.“ (Mark Twain)
Die konjunkturelle Situation hat viele Unternehmen dazu veranlasst, geplante Weiterbildungsmaßnahmen
zurückzustellen. Wie wichtig ständige Weiterbildung jedoch gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten 
ist wissen wir alle. Auch die Bundesregierung. Sie hat deshalb im Rahmen des Konjunkturpakets II umfang-
reiche Fördermittel für hochqualifizierte Weiterbildung zur Verfügung gestellt (WeGebAU 2009/2010), mit
denen Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen durch einen zertifizierten Bildungsträger zu 100 % geför-
dert werden können. Eine tolle Chance für Unternehmen und deren Beschäftigte, sich zum Nulltarif durch Top-
Trainings in den Bereichen
• Verkauf
• Führung
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• Unternehmenskommunikation
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weiterzubilden. Weiterbildungsthemen, die auch für Sie und Ihr Unternehmen oder Ihren Arbeitgeber inter-
essant sind? Sprechen Sie mit mir. Gerne plane ich mit Ihnen ganz individuell das für Sie passende, auf Ihr
Unternehmen zugeschnittene Training und unterstütze Sie als akkreditierte Bildungsberaterin und Trainerin
eines renommierten, bundesweit tätigen und nach AZWV zertifizierten Bildungsträgers bei der Beantragung
der öffentlichen Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II, mit denen Sie Ihre Maßnahme komplett finanzieren
können. Die Vergabe ist an nur wenige Kriterien gebunden und mit geringem Aufwand für Sie verbunden.
Gerne erläutere ich Ihnen die Eckpunkte des Verfahrens in einem für Sie unverbindlichen Gespräch. Sie
erreichen mich unter (02405) 424960 oder mobil unter 0171 6580589.
Nutzen Sie Ihre Chance!
Web 2.0 wird als Informationsquelle für Jobsuchende und Un-
ternehmen immer wichtiger. Internetstellenbörsen und Unter-
nehmenswebseiten gehören zwar immer noch zu den wichtig-
sten Medien, wenn es um die Besetzung freier Stellen geht
oder wenn sich Bewerber über freie Stellen informieren wol-
len, aber die Anwendungen im Social-Media-Umfeld des Web
2.0 bilden ein zunehmend großes Potenzial. Zu diesem Ergeb-
nis kommen die aktuellen Untersuchungen "Recruiting Trends
2010" und "Bewerbungspraxis 2010"des Centre of Human
Resources Information Systems (CHRIS) (http://www.is-
frankfurt.de/chris) in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal
 
Osterrätsel
Was ist das?
Schau in unsre Blüte hinein:
eingefang’ner Sonnenschein.
Himmelsfreud, Himmelsglück
schenken blühend wir zurück,
schließen freudevoll zuhauf
überall die Erde auf.
Wenn Sie mögen, leiten Sie diesen Newsletter gerne an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Nur ein einziger inspirierender
Gedanke, ein Impuls für eine Freundin, einen Freund, der zum Nachdenken anregt, und diese werden es Ihnen danken.
egoimpulse!
beratung.coaching.training.
Foto: Claudia Hautumm, pixelio.de
Foto: Markus Wegner, pixelio.de
Den höchsten Stellenwert genießen dabei Google und das Businessnetzwerk Xing (http://www.xing.com).
Drei von zehn Unternehmen nutzen Xing inzwischen, um Informationen über potenzielle Mitarbeiter zu
sammeln und auch um Bewerber zu rekrutieren.  22 Prozent recherchieren auf Google und mehr als zwölf
Prozent auf LinkedIn (http://www.linkedin.com).
Auch viele Jobsuchende nutzen bereits regelmäßig das Internet, um sich über Firmen und deren Image zu
erkundigen. Über 60 Prozent greifen dabei auf Google zurück, an zweiter Stelle liegt wiederum Xing.
Mein Tipp: Wenn Sie noch nicht auf Xing vertreten sind, können Sie sich ganz einfach über folgenden Link
http://www.xing.com/go/invita/3675506 anmelden. Schauen Sie sich zunächst einmal mit einer kostenlosen
Mitgliedschaft um und entscheiden Sie später, ob Sie diese ggf. in eine kostenpflichtige Mitgliedschaft zu - wie
ich meine - erschwinglichen Preisen (5 Euro pro Monat zuzüglich MWSt.) umwandeln wollen. Wer aktuell oder
in naher Zukunft auf Jobsuche ist, sollte sein Profil auch auf weiteren Karriereportalen hinterlegen, um von
interessierten Unternehmen und Headhuntern gefunden und kontaktiert zu werden.
Diese so genannte passive Bewerbung wird immer beliebter. Rund 40 Prozent der über 9.000 befragten Stel-
lensuchenden und Karriereinteressierten möchten lieber von einem potenziellen Arbeitgeber gefunden und
angesprochen werden, als sich selbst aktiv bei einem Unternehmen zu bewerben. Mehr als 70 Prozent der
Studienteilnehmer haben bereits den eigenen Lebenslauf in einer entsprechenden Datenbank für Arbeitgeber
freigeschaltet. Wichtig für eine erfolgreiche Jobsuche ist die richtige Strategie und eine genaue Analyse der
eigenen Stärken und Karrierechancen.
Mein Tipp:  Wenn Sie derzeit auf Jobsuche sind oder über einen Wechsel nachdenken, dann denken Sie
ruhig auch mal über ein Karriere- und Bewerbungscoaching nach. Eine kleine Investition mit großer Wir-
kung. Es geht um Ihre berufliche Zukunft und Ihre persönliche Zufriedenheit im Job. Da lohnt es sich, sich
mit einem neutralen und professionellen Sparringspartner die eigenen Stärken, Wünsche und Erwartungen
bewusst zu machen, Ziele zu definieren, Kompetenzen, Motivation und auch die eigene Persönlichkeit zu
reflektieren. Bei Interesse rufen Sie mich ganz unverbindlich an.
 
Interessant ist auch ein weiteres Ergebnis der Studie: Trotz der aktuellen Wirtschaftslage erwarten über
33 Prozent der befragten Unternehmen aus Deutschland einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen im Jahr 2010.
Obwohl dieser Anteil geringer ist als in den Prognosen vergangener Jahre, lässt dieses Ergebnis dennoch
auf eine vergleichsweise optimistische Grundstimmung bei den befragten Unternehmen schließen. Problem-
los wird dieser Mitarbeiterzuwachs jedoch nicht zu realisieren sein. Die Unternehmen gehen vielmehr davon
aus, dass rund 37 Prozent der prognostizierten Stellenneubesetzungen nur schwer und gut 4 Prozent gar
nicht besetzt werden können. Damit bleibt die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter auch im Jahr 2010
eine der größten Herausforderungen für die Personalbeschaffung in deutschen Großunternehmen. Und,
mein Tipp, gleichzeitig auch eine der größten Chancen für qualifizierte Bewerber!
Befragt wurden übrigens die Top-1.000-Unternehmen aus Deutschland sowie die Top-300-Unternehmen aus
den Branchen Automotive, Finanzdienstleistung und IT. Die Zusammenfassung der Studie können Sie unter
 
Auf die innere Einstellung kommt es an!
Der Tempel der tausend Spiegel 
Es gab in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf
einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und
erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den
Tempel der tausend Spiegel.
Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er
bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die
Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde
sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine,
knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.
Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass
die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe. Einige Zeit später kam ein
anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend
Spiegel. Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er
wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.
Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden
bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.
(aus Indien) 
Foto: Manuela Wolff. pixelio.de
Erinnern Sie sich noch, wie Sie als Kind und später als Teenager reagiert haben, wenn Ihre Eltern Ihnen sagten:
“Du musst...!” Bei mir hat das regelmäßig Widerstand heraufbeschworen und meine Motivation ging schlagartig
“in den Keller”, auch wenn ich erst später gelernt habe, dass das Wort “müssen” in der Kommunikation zu den
sogenannten “Reizwörtern” gehört. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum
wir uns selbst gegenüber als Erwachsene dennoch so oft das Wort „müssen“ verwenden?
 
• „Ich muss jetzt meinen Partner anrufen.“
• „Den Brief muss ich noch schnell schreiben.“
• „Ich muss nachher den Rasen mähen.“
• „Heute muss ich unbedingt pünktlich aus dem Büro gehen.“
• „Ich muss heute Abend ins Theater.“
Die Beispiele ließen sich fortsetzen.
Müssen Sie wirklich? Oder können, wollen, dürfen, möchten Sie nicht auch ab und zu?
 
Ist es nicht so, dass Sie die Wahl haben und selbst bei augenscheinlichen Pflichten immer noch Ihr Wollen da-
hinter steht? Sei es, dass Sie ein bestimmtes Ziel erreichen wollen, sich bewusst entschieden haben etwas zu
tun oder der Auffassung sind, dass etwas Sinn macht. Machen Sie sich also nicht zum Opfer der Umstände.
Fördern Sie Ihre Motivation lieber durch eine positive Wortwahl.
Seien Sie nett zu sich: gönnen Sie sich lieber ein freundliches und motivierendes „Ich will” oder “Ich möchte“.
Und wenn es sich um etwas wirklich Lästiges handelt, ist da nicht ein „Ich werde!“ ein guter Kompromiss? 
„Müssen“ Sie wirklich?
Ziele - die SMARTen “Lokomotiven” für unsere Motivation
„Ein Mensch, der sich ernsthaft ein Ziel gesetzt hat, wird es auch erreichen,” sagte einst Benjamin Disraeli
(1804-81), brit. Politiker u. Schriftsteller.
Klingt einfach, doch was heißt ernsthaft? In meinen Seminaren und Coachings sind “Ziele” ein häufiges und
intensiv diskutiertes Thema. Denn oftmals ist das, was wir als unser ernsthaftes Ziel bezeichnen bei genauer
Betrachtung nichts weiter als ein Wunsch oder eine Absichtserklärung. Deshalb ist es letztlich nicht verwunder-
lich, wenn wir diese nicht, vielleicht sogar nie erreichen.
Warum das so ist? Weil an Ziele ganz bestimmte Anforderungen zu stellen
sind. Nur wenn diese erfüllt sind haben unsere Ziele die Kraft von “Lokomo-
tiven”, die Energien, Motivation und Lösungen in uns freisetzen und damit
das Erreichen unserer Ziele ermöglichen. Die Qualität unserer Ziele ist also
entscheidend für die Qualität unseres Handelns.
Doch was sind nun die Anforderungen an Ziele? Ein ganz wichtiger und
übergeordneter Grundsatz lautet: Formulieren Sie Ihre Ziele positiv!
Also beispielsweise “Ich möchte...” anstatt “Ich möchte nicht mehr...”
Darüberhinaus gibt es eine einfache Formel, die Ihnen auch als “Esels-
brücke” dienen kann: Ihre positiv formulierten Ziele sollen SMART sein.
S
steht dabei für „spezifisch“: das heißt, formulieren Sie Ihre Ziele so präzise und konkret wie möglich.
Vermeiden Sie vage und “weiche” Formulierungen wie beispielsweise „ein bisschen, viel mehr“,...
 
M
steht für „messbar“: definieren Sie konkrete Messgrößen oder Zahlen, an denen Sie ablesen können, ob
und in welchem Umfang Sie Ihre Ziele erreicht haben. Beispielsweise „Ich nehme 5 kg ab“ anstatt “Ich
nehme ab” oder auch “Ich möchte die Position eines Abteilungsleiters erreichen” anstatt “Ich möchte
beruflich weiterkommen.”
A
steht für “akzeptiert” und “attraktiv”. Um ein Ziel zu erreichen braucht man Motivation. Und die hat man
nur dann, wenn ein Ziel auch attraktiv ist. Achten Sie also darauf, dass Sie auch tatsächlich hinter Ihren
Zielen stehen. Ist das nicht der Fall, dann werden Sie vermutlich nicht sonderlich erfolgreich sein. Hören
Sie dabei auch auf Ihr „Bauchgefühl“. Fühlen Sie sich wohl mit Ihren Zielen? Oder verursacht Ihnen das
eine oder andere ein eher ungutes Gefühl? Dann überlegen Sie einfach nochmals von vorne.
R
steht dafür, dass Ihre Ziele “realistisch” und “realisierbar” sein sollen, also auch tatsächlich von Ihnen zu
erreichen. Für jemanden, der beispielsweise eher klein gewachsen ist, ist das Ziel, Weltmeister im Hoch-
sprung zu werden, vermutlich nicht realistisch. Achten Sie dabei auch darauf, dass Sie Ihre Ziele aus eige-
ner Kraft erreichen können. Das heißt nicht, dass Sie alles alleine machen müssen, aber dass Sie da, wo
Sie für die Erreichung Ihrer Ziele die Unterstützung anderer benötigen, diese realistischerweise auch er-
warten können. Ein Ziel etwa, bei dem Sie die persönliche Unterstützung des amerikanischen Präsidenten
benötigen, dürfte für die meisten wohl eher unrealistisch sein.
T
steht für “terminiert”. Legen Sie ein konkretes Datum fest, an dem Sie Ihr Ziel erreicht haben wollen. Also
beispielsweise “Bis zum 30.06. nehme ich 5 kg ab.” Wichtig: Bleiben Sie auch bei Ihrer Zeitplanung realis-
tisch. Natürlich können unvorhergesehene Ereignisse einen Termin immer mal ins Wanken bringen. Kein
“Beinbruch”, in diesem Fall terminieren Sie neu.
Mein Tipp bei großen und langfristigen Zielen: Zerlegen Sie diese in einzelne, kleinere Ziele. Legen Sie Zwi-
schenschritte, sogenannte „Meilensteine“ fest. Das Gefühl, einen “unüberwindbaren Berg“ vor sich zu haben
macht jede Motivation zunichte.
Und noch ein Tipp: Legen Sie Ihre Ziele schriftlich fest. So geraten sie nicht in Vergessenheit und können
immer wieder nachgelesen werden. Vor allen Dingen aber können Sie so jederzeit Ihre Fortschritte auf dem
Weg zu Ihrem Ziel nicht nur überprüfen, sondern sich auch darüber freuen! Und sich, gerade bei langfristigen
Zielen, zwischendurch ruhig auch mal belohnen!
Drehen Sie nun noch ihren eigenen „inneren Film“ und visualisieren Sie Ihr Ziel. Spüren Sie dabei, wie gut,
glücklich und zufrieden Sie sich fühlen, wenn Sie das Ziel erreicht haben. Sie werden sehen, das verleiht Flügel.
 
Zu guter Letzt: Beherzigen Sie die 72-Stunden-Regel, die nachweislich besagt: Wenn man sich etwas vor-
nimmt, dann sollte man innerhalb von 72 Stunden den ersten Schritt durchführen, da sonst die Chance nur
noch ein Prozent beträgt, dass man das Vorhaben überhaupt ausführt.
Foto: Wolfgang Bever, pixelio.de
Die Geschichte vom “Schafslöwen”
 
Eines Tages traf ein prächtiger, wilder und weiser Löwe auf eine Schafherde
und zu seinem großen Erstaunen entdeckte er einen Artgenossen unter den
Schafen. Einen Löwen, der offenbar schon als Löwenbaby unter die Schafe
geriet und unter diesen aufgewachsen war. Dieser Schafslöwe blökte wie ein
Schaf und lief herum wie ein Schaf, was alles sehr merkwürdig und unange-
messen wirkte.
Der weise, wilde Löwe aus freier Wildbahn lief schnurstracks auf den Schafs-
löwen zu. Und als der dieser den richtigen Löwen vor sich sah, zitterte er vor
Angst. Da fragte ihn der wilde Löwe liebevoll: "Was treibst du denn hier
unter lauter Schafen?"
Der Schafslöwe antwortete: "Ich bin ein Schaf." Der wilde Löwe erwiderte:
"Nein, nein, du bist niemals ein Schaf. Vertrau mir und komm mit mir."
Darauf führte er den zögerlichen und noch immer ein wenig ängstlichen Schafslöwen an einen spiegelglatten
Teich und befahl ihm: "Schau hinein! Was siehst du?"
Als der Schafslöwe ins Wasser schaute und sein Spiegelbild sah, da brüllte er vor lauter Freude gewaltig auf.
Von diesem Augenblick an war der Schafslöwe ein anderer: stolz, stark und seiner selbst bewusst.
(Verfasser unbekannt)
Eine schöne Geschichte, wie ich finde. Und eine schöne Metapher dafür, was Coaching leisten kann. Ohne den
Löwen, der ihm ermöglicht hat, sich selbst im Spiegel des Wassers zu sehen, hätte der Schafslöwe seine wah-
re Stärke vielleicht nie entdeckt. Wollen auch Sie die ganze Vielfalt Ihrer Stärken entdecken? Veränderungen
bewirken? Probleme in Lösungen verwandeln? Dann lösen Sie das Osterrätsel am Anfang dieses Newsletters
und gewinnen Sie ein 45-minütiges Telefoncoaching. Oder rufen Sie mich an für ein unverbindliches, kosten-
freies Erstgespräch. Ab April sind noch ein paar Termine frei. 
Liebe Leserin, lieber Leser,
kaum hat das neue Jahr begonnen, da steht schon Ostern vor
der Tür. Längst überfällig und somit höchste Zeit, den ersten
Newsletter in diesem Jahr auf den Weg zu bringen. Voilà! Sehen
mir die Verspätung bitte nach.
Hinter mir liegt ein sehr erfüllendes und schönes erstes Quartal
des Jahres. Neben einem gut gefüllten Terminkalender habe ich
mir viel Zeit für weitere intensive Fortbildungen in modernsten
Coaching-und Trainings-Methoden genommen... und damit für
Sie. Gut ist mir nicht gut genug. Stetig besser zu werden, das
ist für mich Anspruch und Ansporn zugleich. Damit Coaching
und Training noch effizienter, noch wirkungsvoller sind. Für
mich. Und - viel wichtiger - für Sie! Damit aus Ihren Problemen
Lösungen werden! 
Sie wollen mehr erfahren? Rufen Sie mich einfach ganz unver-
bindlich an. Oder lösen Sie das nebenstehende Rätsel. Ich ver-
schenke zu Ostern 5 mal ein 45-minütiges Telefoncoaching an
Sie als LeserIn meines Newsletters. Schicken Sie mir Ihre Lö-
sung per Mail bis spätestens Sonntag, 11.04.2010. Gehen mehr
als fünf richtige Lösungen ein, entscheidet das Los. Die Gewin-
ner werden persönlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausge-
schlossen. Die Auflösung gibt’s im nächsten Newsletter. 
Ich wünsche Ihnen ein frohes Osterfest und sonnige Tage.
Herzliche Grüße und alles Liebe
Ihre Ulrike Koch
Foto: Liebesspieler, pixelio.de